Stewart Island

Die Fahrt nach Invercargill war lang, am Anfang habe ich noch einen Stop an einer von Jochen recherchierten Stelle für der Maorifalken gemacht. Die sogenannten Clay Cliffs sind sehr sehenswerte, aus Konglomeratlagen herauserodierte Formationen, die am Rand einer Flußniederung stehen.In den Löchern und Spalten der Klippen brüteten massenhaft Stare aber auch einige Haustauben, und als die alle auf einmal aufflogen, lag das tatsächlich an einem darüber hinweg zischenden Maorifalken. Den habe ich dann oben auf einer der höchsten Zinnen wiedergefunden, und schön im Spektiv bewundert.Da links oben saß er, leider zu weit für vernünftige Fotos.Auf jeden Fall ein sehr hübscher Vogel, und einer von den am einfachsten zu verpassenden Endemiten.Die weitere Fahrt war ereignislos und ich habe im noblen Ascot Park Hotel in Invercargill, wo wir uns am 13. mit der Gruppe für die Schiffsfahrt treffen, ein Zimmer genommen. Nach einem superleckeren Abendessen beim Inder habe ich dann Jochen am Flughafen eingesammelt, der nach fast 3 Tagen Reise etwas matt hier angekommen ist.Wir haben dann am nächsten Morgen mein Mietauto am Flughafen abgegeben und sind dann mit dem Bus zum Hafen von Bluff gefahren, wo die Fähre nach Stewart Island abgeht. Das Alles bei grauem Himmel und Regen, aber trotzdem den ersten Lifern für Jochen.Am Fährhafen hatte ich dann mit der Spotted Shag, einem endemischen Kormoran, auch die erste neue Art des Tages.Die Überfahrt war ruhig, aber auch von den Vögeln her nicht wirklich ergiebig. Ein paar Dunkle Sturmtaucher, 3 Weißkappenalbatrosse, die endemischen Stewart Island Shags und ca. 100 Lummensturmvögel waren schon fast alles.In Stewart Island sind wir in der Half Moon Bay in Oban gelandet.Das ist der einzige Ort auf dieser drittgrößten der neuseeländischen Inseln und hier wohnen auch die meisten der ca. 800 hier ständig lebenden Leute. Wir haben im sehr netten Stewart Island Backpackers unser vorbestelltes Zimmer bezogen und abnjetzt besserte sich auch das Wetter. Bei einer kurzen Stärkung mit Fish and Chips in der Sonnewurden wir aufmerksam von den örtlichen Red-billed Gulls beobachtet, die natürlich etwas abbekommen wollten.Danach sind wir rund um den Ort etwas an der Küste entlang gelaufen, und haben noch ein paar neue Arten für Jochen eingesammelt.Unter anderem den White-faced Heronden hübschen Sacred Kingfisher.und die New Zealand Woodpigeon:Leider fing es abends wieder an zu regnen, so dass aus einer ersten Kiwisuche auf eigene Faust nichts geworden ist. Für morgen abend haben wir aber eine Kiwitour gebucht, und da soll das Wetter besser sein.

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