Noch eine Stippvisite in der Wüste in Ovda

Weil ich am Dienstag die 17 Knackerlerchen ja leider nur sehr kurz gesehen hatte, bin ich Donnerstag noch einmal ins Ovda-Valley gefahren. Wie stark die Fluktuation der Vögel dort ist musste ich aber leider feststellen. Auf allen Flächen, auf denen ich am Dienstag Hunderte von Lerchen, Piepern und Steinschmätzern gesehen hatte war praktisch nichts mehr los. In drei Stunden von Sonnenaufgang an habe ich nur eine Handvoll Hauben- und Sandlerchennund ein paar Isabellsteinschmätzer gesehen. Krass wie sich das verändert hatte, und gut, dass ich da vor 2 Tagen schon mal war.

Praktisch die einzige gute Art war mein erster Asiatischer Wildesel, der da alleine durch die Wüste lief.

Die haben die Israelis genau wie die Wüsten-Oryxantilopen, Gazellen und ein paar andere Arten wieder in der Negev angesiedelt, und bei den Wildeseln hat das auch hervorragend geklappt. Die ersten Tiere kamen wohl aus einer Herde im Zoo vom Shah voon Persien, wo die Art zum Glück überlebt hat. Jetzt gibt es aber auch noch ein paar Stellen im Iran und in Turkestan, wo sie wieder vorkommt. Auf jeden Fall nett zu sehen.

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