Grüne Oasen im südlichen Arava-Tal

Auch wenn es nördlich von Eilat zum Teil wirklich extreme Wüstengebiete gibt haben die Israelis hier doch auch eine Reihe von hübschen grünen Oasen geschaffen, die den Vögeln eine Kette von Trittsteinen in der Mondlandschaft bieten. Am bekanntesten ist die Ortschaft Yotvata und da besonders die Felder zwischen dem Ort und der jordanischen Grenze. Ich war dreimal da, und die Variationsbreite der anzutreffenden Arten ist schon erstaunlich. Besonders bekannt ist die Gegend auch für zwei Nachtvögel, den Pharaonenziegenmelker und den Wüstenuhu, sowie einzelne Beobachtungen der Streifenhyäne. Deswegen war ich auch zweimal abends da. Die Leute aus dem Ort kennen das Spiel schon, wenn da abends Autos mit starken Lampen durch ihre Felder fahren. Sie wissen, das sind nur verrückte Ornis und keine Eindringlinge von jenseits der Grenze.

Der Mond geht über Jordanien auf und die Schakale heulen.

Leider hatte ich beim ersten Versuch kein Glück und nur nicht zählbare, weit entfernte und kurze Beobachtungen eines Ziegenmelkers. Dafür drei tolle und nahe Schleiereulen Goldschakal, Rotfuchs und Kaphase. Beim 2. Mal hatte ich den netten jungen Birder aus Eilat mitgenommen der hatte einen unglaublich starken Scheinwerfer dabei. Der Wüstenuhu und die Hyänen haben sich zwar wieder nicht gezeigt, aber dafür haben wir den Pharaonenziegenmelker toll aus nächster Nähe gesehen. Er hat sogar zwei komplette Runden um uns herum gedreht, besser geht es kaum. Als Zugabe gab es dann noch eine nahe Zwergohreule in einem Baum, bevor wir Schluss gemacht haben.

Ein weiterer toller Platz ist das kleine Kibbutz Samar etwas weiter das Tal rauf. Hier ist der grüne Fleck wirklich nur innerhalb der runden Begrenzungszaunes des Kibbutz, dafür sind hier aber dank der Bewässerung Bäume, Büsche, Rasenflächen und teilweise kleine Dickichte zwischen den Obstbäumen und Häusern.

Die Leute sind vollkommen entspannt gegenüber den Birdern, die quer durch ihr Zuhause wandern. Zäune gibt es nicht, und wenn man etwas aufpasst und nicht mit den Hunden (die meist aber auch nett sind) aneinandergerät, kann man überall auf Überraschungen stoßen.

Die Häuser sind alle etwas chaotisch gestaltet, teilweise überall mit Kunstwerken verziert und haben viel Platz dazwischen. Überall sausen auch freundliche, etwas zottelige Kinder rum und spielen richtige Geländespiele (ohne Smartphone).

Da würde ich als Vogel auch eine Zwischenlandung einlegen. Jedenfalls nett, mal wieder einen Wendehals auf einer Rasenfläche, eine Blaumerle auf einem Zaun und ein Blaukehlchen im Hausgarten zu sehen.

Der Star der Show ist hier aber der Rußheckensänger, ein eigentlich afrikanischer Singvogel, der sich hier vor ein paar Jahren im Südzipfel Israels als seltener Brutvogel angesiedelt hat. Zuerst gab es einzelne, länger verweilende Irrgäste, und dann die ersten Bruten. In diesem Jahr gibt es nur wenige bekannte Reviere, aber drei davon liegen in diesem Kibbutz. Deshalb kennt hier auch jeder die Vögel und obwohl die sich fast nur am Boden aufhalten, schaffen sie es offenbar, nicht von den Katzen gefressen zu werden.

Man bekommt ständig Tips, wo die Vögel grade waren, die sind aber ziemlich mobil in ihren wohl recht großen Revieren. Das heißt sie sind dann immer schon wieder woanders. Aber da das Gebiet nicht so groß ist, kommt !an nach einer Weile dann doch zusammen, und ich zu einer neuen Art in der Westpalearktis.

Rußheckensänger
Nur echt mit der coolen Unterschwanz-Musterung

Ja, und dann gibt es noch die Stellen, an denen man von alleine nicht anhalten würde, wo aber zur Zugzeit auch immer alles mögliche auftauchen kann. Ich war noch nördlich von Yotavata bei Yahel unterwegs gewesen und hatte mich über die ca. 15 am Straßenrand mitten in der Wüste abgestellten Autos aller möglichen Sorten gewundert. Da ich keine Leute gesehen habe, bin ich weitergefahren, dachte aber dass das so aussehen müsste, wenn hier irgendwo eine richtige Seltenheit auftaucht. Und so war es denn auch, Israels 3. Turkestanwürger ist da durch Zufall morgens von einer Birdergruppe gefunden worden. Als ich das später durch Klil mitkriegte, bin ich sofort zurück gefahren. Leider waren alle israelischen Twitcher schon wieder weg und an den Google-Koordinaten vom Morgen saß der Vogel nicht mehr.

Glücklicherweise habe ich ihn nach einer kurzweiligen Dreiviertelstunde wiedergefunden, direkt bevor Steve Arlow, ein netter Engländer, ankam. Den hatte ich verständigt er ist wegen der Art aus Eilat hochgesaust. Fast wie beim Twitchen zuhause.

Die Zeit des Suchens war deshalb so nett für mich, weil es in dem Streifen von niedrigen Büschen entlang der Straße tatsächlich von Vögeln wimmelte. Und das waren nicht nur die allgegenwärtigen Klappergrasmücken, sondern auch mehrere Maskengrasmücken, zwei Rotkopfwürger, ein Raubwürger und Trupps von Grauortolanen und Weißflügelgimpeln. Man wusste gar nicht wo man zuerst hinschauen sollte. Deswegen fährt man zur Zugzeit nach Israel !

Noch eine Stippvisite in der Wüste in Ovda

Weil ich am Dienstag die 17 Knackerlerchen ja leider nur sehr kurz gesehen hatte, bin ich Donnerstag noch einmal ins Ovda-Valley gefahren. Wie stark die Fluktuation der Vögel dort ist musste ich aber leider feststellen. Auf allen Flächen, auf denen ich am Dienstag Hunderte von Lerchen, Piepern und Steinschmätzern gesehen hatte war praktisch nichts mehr los. In drei Stunden von Sonnenaufgang an habe ich nur eine Handvoll Hauben- und Sandlerchennund ein paar Isabellsteinschmätzer gesehen. Krass wie sich das verändert hatte, und gut, dass ich da vor 2 Tagen schon mal war.

Praktisch die einzige gute Art war mein erster Asiatischer Wildesel, der da alleine durch die Wüste lief.

Die haben die Israelis genau wie die Wüsten-Oryxantilopen, Gazellen und ein paar andere Arten wieder in der Negev angesiedelt, und bei den Wildeseln hat das auch hervorragend geklappt. Die ersten Tiere kamen wohl aus einer Herde im Zoo vom Shah voon Persien, wo die Art zum Glück überlebt hat. Jetzt gibt es aber auch noch ein paar Stellen im Iran und in Turkestan, wo sie wieder vorkommt. Auf jeden Fall nett zu sehen.

Abschied von Eilat

So  heute morgen bin ich schon um 6 Uhr aus Eilat abgefahren, nach sechs ganzen Tagen dort. Und ich habe noch gar nichts weiter darüber geschrieben. Aber die Tage waren ordentlich vollgepackt, ich bin kaum zum Essen und Schlafen gekommen  geschweige denn zum Bloggen.

Eilat liegt einfach supergünstig mitten in der Zugstraße des Arawatals, also einer nördlichen Verlängerung des ostafrikanischen Grabenbruchs, den die Zugvögel entlangkommen. Dummerweise müssen sie dabei über den Sinai bzw.das Rote Meer, und entsprechend hungrig und schlapp kommen sie dann in Eilat an. Da treffen sie aber nicht nur auf Gärten, bewachsene Wadis und Parks sondern auch auf das Eilat Bird Sanctuary, ein toll angelegtes Vogelschutzgebiet mit Gehölzen und Gewässern. Da wimmelt es nicht nur von Vögeln, sondern auch von äußerst kundigen Ornis, die sehr gerne Auskunkf über momentane Seltenheiten und gute Stellen geben. Ich habe mich mit Klil angefreundet  einem 18-jährigen Volunteer,  der in dem Alter schon bei den Topbirdern Israels mitspielt. Der hat mich mit Google-Maps Punkten in ganz Israel bombardiert, wenn ich die alle ausprobieren würde, müsste ich noch einen Monat hierbleiben.

Einer der Teiche im Bird Park

Wenn es richtig mit dem Vogelzug losgeht, sitzen selbst in den Anlagen am Strand überall Vögel. Leider wimmelt es da von streunenden Katzen, ich habe beim Spazierengehen und nach Seevögeln schauen da zwei Schwalben wie die hübsche Rötelschwalbe oben als Katzenfrühstück enden sehen.

Durch den starken, kalten Nordwind, der die ganze Woche geweht hat, hat der Zug aber noch nicht richtig losgelegt, es waren zum Beispiel auch keine 1000ende von Greifvögel in der Luft. Aber Trupps von Falkenbussarden (östliche Unterart des Mäusebussards) gab es schon immer wieder.

Und auch immer wieder große Trupps von Schwarzmilanen, einzelne Weihen und Schlangenadler oder Zwergadler wie dieser hier.

Beim einzigen Trupp von Steppenadlern, die ich gesehen habe, war die Kamera grade nicht griffbereit, schade.

Besonders spannend ist da außerdem ein kleines Vorkommen des asiatischen Schopfwespenbussards. Eilat ist so ziemlich der einzige Punkt in der Westpalearktis, wo man die Art sehen kann. Früher nur ab und zu mal auf dem Zug im April wo man dann Einzelvögel aus den Zehntausenden von ziehenden Wespenbussarden rausarbeiten musste. In den Dattelpalmplantagen in Eilat und im benachbarten Jordanien hat sich aber in den letzten Jahren eine standortfremde Honigbiene mit frei hängenden Waben angesiedelt. Seitdem überwintern in den letzten Jahren auch einzelne Schopfwespenbussarde in der Gegend und pendeln über die Grenze hin und her. Auch für diese Art ist der Bird Park günstig ich habe ihn da jedenfalls sehr schön gesehen.

Jetzt wo der Zug wahrscheinlich grade wirklich losgeht hätte man sicher auch zwei Wochen am Stück hier zubringen können, ohne das es langweilig geworden wäre. Und Eilat liegt ja nur am Südrand einer Masse von guten Stellen, die alle immer für eine Sensation gut sind.

Lerchensuche in der Wüste

Die meisten meiner Zielarten hier im Süden Israels sind extreme Wüstenbewohner, und erfordern etwas Fahrerei. Deswegen hatte ich sie bei den letzten Trips ohne Auto auch nicht erwischt. Gestern bin ich um kurz nach 5 Uhr aufgebrochen und 50 km nach Norden an der ägyptischen Grenze entlanggefahren. So früh am Morgen war sonst noch niemand unterwegs, außer ein paar Grenzposten auf der anderen Seite vom Stacheldraht. Hinter dem kleinen, wohl militärischen Wüstenflughafen von Ovda bin ich dann von der Hauptstraße in das Ovda Valley ein weites flaches Wüstental abgebogen. Da hatte es in diesem Winter geregnet, und die Bedingungen sind gut.

Das braungrünliche in der Mitte ist Vegetation, die sich in einer Ablaufrinne angesiedelt hat. Sieht murkelig aus, ist aber offenbar die gedeckte Partytafel mit Buffet für diese Hardcore-Wüstenvögel. Ich war auch erst knapp eine Stunde durch die Gegend gewandert als ich runde Formen entdeckte die sich bewegten, und deshalb kein Wildeselkot ( der da überall rumliegt) sein konnten. Und tatsächlich waren es 17 Knackerlerchen, gleich die ersten Vögel waren die für mich wichtigsten auf diesem Trip. Ich hatte sie grade 3 Minuten im Spektiv bewundert und begann, mir Gedanken zu machen, wie ich das mit den Fotos anstellen könnte. Da flog ein Kleinflugzeug niedrig über uns drüber, die Lerchen flogen alle auf und außer Sicht, grrr !

Bei der anschießenden Suche habe ich eine noch größere grüne Fläche gefunden, und auf der wimmelte es von Vögeln. Mindestens je 6 Saharaohrenlerchen und Sandlerchen, beides Lifer, und dazu Hunderte von Kurzzehen- und Haubenlerchen, Isabellsteinschmätzern und ein paar normale Steinschmätzer, Brachpieper und Bachstelze. Wow, was für ein Gewimmel!

Saharaohrenlerche

Gut zu fotografieren waren sie allerdings nicht, es begann schon zu flimmern und Deckung gibts da natürlich auch keine.

Auf dem Rückweg zum Auto bin ich dann noch über meine erste Wüstenläuferlerche gestolpert, das war die Hauptwunschart Nr. 2. Auf einem 3-Stunden-Spaziergang 4 für mich neue Lerchenarten, das hätte ich mir doch deutlich schwieriger vorgestellt. Die Wildesel habe ich nicht gesehen auch wenn da überall Spuren und Eseläpfel waren, und Flughühner gab es auch keine.

Nach ein paar Käsebroten mit leckerem Humus bin ich noch etwas die Straße entlanggefahen und habe Esel gesucht. Dabei fiel mir ein dicht gedrängter Voelschwarm auf der aus den Hügeln in Richtung Ebene sauste, und direkt neben der Straße landete. Ich war begeistert, als ich langsam daneben ausrollte, die sich von mir überhaupt nicht stören ließen und ich mir 47 Kronenflughühner aus nächster Nähe anschauen konnte. Genial, denn das ist das schwierigste der Flughühner hier, und ebenfalls neu für mich.

Diese Stelle, die mir ein netter junger Birder vom Birdwatching Center in Eilat gegeben hatte, war wirklich aktuell und hat geliefert. So kann es weitergehen.

Es geht wieder los (langsam)

So nach über 2 Jahren Corona-Zwangspause bin ich jetzt endlich mal wieder aufgebrochen. Die scheinbar endlose Zeit ohne Lifer ( neue Vogelart für die Lebensliste) hatte ich allerdings schon am 7. Januar in einer coolen Aktion mit Uli Eidam durchbrochen.

Da sind wir nachts ins eiskalte Nieuwport westlich von Oostende gefahren, wo wir dann früh morgens eine hocharktische Rosenmöwe angeschaut haben. Die hatte da schon einen begeisterten Fanclub von Vogelfotografen, die sie mit allen Köstlichkeiten des Fischmarkts anfütterten ( und gleichzeitig sämtliche diebischen sonstigen Möwen abwehrten).

Aber eigentlich wollte ich über den Anfang meines aktuellen Trips nach Israel berichten. Nachdem sich wegen der Pandemie sämtliche Reisepläne mit Peru, Kanada und Texas zerschlagen hatten, habe ich kurzerhand einen 16-Tage Trip nach Israel gebucht. Da war ich zwar 1988 und 1990 schon zweimal, aber das ist ja ein halbes Leben her, inzwischen sind massig neue Infos und auch ein paar neue Arten dazu gekommen.

Und damals war ich ohne Auto, ohne gute Informationen und teilweise auch ohne Ahnung unterwegs. Eine Woche nach Buchung von Flug , Auto und Unterkünften begann dann Putins verdammter Krieg. Ich habe noch schwer überlegt mich dann aber doch entschlossen zu fahren. Wäre sonst sehr teuer geworden, und ich wollte doch mal wieder raus.

Der Trip hatte allerdingseinen etwas holperigen Start. Ich kam am Samstag um Mitternacht in Tel Aviv an, und der PC von Europcar war down. Es hat bis 3 Uhr morgens gedauert, bis ich dann endlich meinen Nissan Micra hatte und loskonnte. Vom Zustand her der schlechteste Wagen, den ich je auf der Welt gemietet habe allerdings zum fast allerhöchsten Preis !

Zu Anfang fuhr er noch ganz gut durch die Nacht wenn man mal davon absah, dass die Radlager hinten einen Höllenlärm machten. Das kaputte Abblendlicht hatte ich da glücklicherweise noch wechseln lassen. Aber nach 2/3 der Strecke fingen erst eine und dann mehrere gelbe Warnlampen an zu leuchten. Und das mitten in der Wüste fast ohne Verkehr. Aber er hat es tatsächlich bisnach Eilat geschafft. Toll war aber, wie bei der Fahrt durch den gigantischen Ramonkrater langsam die Sonne über der eiskalten Wüste aufging.

In Eilat habe ich meine sehr hübsche kleine 1-Raum Ferienwohnung bezogen und dann erstmal beim örtlichen Europcar das Auto getauscht. Das haben sie da sehr freundlich gemacht, immerhin. Dann erstmal groß eingekauft und endlich birden gegangen. Der Holland Park am nördlichen Dtadtrand ist immer noch super, ein trockenes Wadi voller Dträucher aber auch mit ein paar größeren Bäumen, die über eine Tropfbewässerung gepäppelt werden. In der sonst kargen Wüste ein Magnet für Zugvögel und lokale Arten.

Neben einem hübschen Maskenwürger und meinen ersten Balkanl aubsängern waren besonders zwei dichte Büsche mit kleinen gelbrosa Blüten spannend. Da waren zusammen sicher über 100 Klappergrasmücken drin und haben Pollen und Nektar genascht. Die Rufe klangen, als würde im Busch jemand Kastagnetten spielen. Dazwischen waren nach längerem Warten dann auch 6 Maskengrasmücken, sehr nett.

Natürlich auch eine Menge residente Arten wie der Schwarzschwanz-Steinschmätzer, der offenbar mal jemandem ins Netz gegangen war.

Na, jedenfalls war ich dann am Abend totmüde und bin nach einer schnellen Nudelpfanne tot ins Bett gefallen.

Die letzten Tage in Miranda

Weil die möglichen Lifer für uns beide ja ziemlich knapp wurden und die Lust auf große Fahrstrecken am Ende des Trips sich auch in Grenzen hielt, haben wir uns für die letzten 4 Nächte eine nette Ferienwohnung im Miranda Shorebird Center südlich von Auckland genommen.

Das gemütliche und von netten Rangern betreute Watvogel-Besucherzentrum steht direkt neben einem der besten Hochwasserrastplätze für Limikolen in Neuseeland.

Hier sind von den drei gut gelegenen Beobachtungshütten

aus neben den häufigeren hier rastenden Limikolen auch schon viele tolle Seltenheiten gefunden worden. Die Vögel rasten hier in flachen Teichen hinter den Küstendünen und auf Muschelschillwällen vor der Küste.

Unter anderem werden hier oder in einem weiteren Hochwasserrastplatz 20 km östlich an der Küste fast alljährlich einzelne Hudsonian Godwits (Hudsonschnepfen) gesehen, auf die wir beide noch scharf waren. Allerdings ist das nicht ganz trivial, eine einzelne Hudsonschnepfe unter 1000enden von Pfuhlschnepfen zu finden, solange sie ruhig am Rastplatz sitzt. Und wenn die Vögel in großen Trupps auffliegen, ist das auch kein Selbstläufer.

Am ersten Morgen waren wir dann auch gleich am Rastplatz an der Flußmündung des Piako River. Der Rastplatz hier liegt auf einer nach einem Dammbruch gefluteten, ehemaligen Farm, in die man von einem Deich gut reinschauen kann. Hier rasten, bevor die Fläche bei Hochwasser geflutet wird, auf den freien Schlammflächen und zwischen jungen Mangroven Tausende von Limis, aber auch viele Reiher, Enten und ein paar Australische Löffler

in einer eindrucksvollen Geräuschkulisse. Die wird dominiert von den praktisch dauernd rufenden Stelzenläufern, die hier zu Hunderten rasten.

Wenn das Wasser steigt, fliegen die Limikolen auf einen frisch gepflügten Acker auf der anderen Seite des Deiches, praktisch weil man sich mit dem Spektiv einfach nur umdrehen muss.

Hier ein paar Südinsel-Austernfischer und Knutts auf dem Acker.

Nach längerem Suchen hat Jochen dann tatsächlich die zum letzten Mal vor 1 Monat hier beobachtete Hudsonschnepfe gefunden, und dann sogar noch bevor sie auffliegen die charakteristische Unterflügelzeichnung dokumentiert.

In den Hides direkt am Shorebird Center haben wir dann noch ein paar hier normalere Seltenheiten wie Spitzschwanz- und Graubruststrandläufer, Sumpfläufer und Rotkehlstrandläufer gesehen. Insgesamt ein sehr nettes Beobachten von einer sehr gemütlichen Basis aus.

Bei Niedrigwasser sind alle Limikolen weit draußen auf den Wattflächen vor der Küste und wir sind dann jeweils auf kleinen Wegen in die Hügel hinter der Küstenstraße gefahren. Am ersten Nachmittag habe ich da bei einem Stop mal auf gut Glück die Stimme des Bronzekuckucks abgespielt, obwohl keiner gerufen hat. Umso verblüffte war ich, als einer direkt neben uns aus der Baumgruppe abflog und direkt an mir vorbei ins Tal sauste. Diesmal hat Jochen ihn verpasst, was nicht schlimm war. Denn gleich danach habe ich in den Bäumen ein 2. Exemplar gefunden, was sich sogar kurz im Sitzen ansehen ließ. Verblüffend, weil uns grade die eine Rangern im Hide erzählt hatte, dass sie schon jahrelang da wohnt, den Kuckuck dauernd hört, aber noch nie einen gesehen hat.

Das war auf jeden Fall der letzte, für mich mögliche, neue Landvogel in Neuseeland, wenn man von den beiden unmöglichen Kiwis absieht also der komplette Cleanup !

In den Hügeln sonst noch bemerkenswert ist das Vorkommen des Pfaus und des Wilden Truthähne, beide hier eingebürgert.

Besonders die Truthähne sind relativ häufig und auch in Familiengruppen zu sehen.

So, jetzt geht es langsam zum Flughafen und der Blog wieder in den Winterschlaf.

Danke fürs Lesen und für die netten Kommentare.

Nochmal Tawharanui

In unserer letzten Nacht auf Tiritiri Matangi hatten wir noch unsere beste Beobachtung des Little Spotted Kiwi, aber wieder zu kurz für vernünftige Fotos. Nach der Fähre zum Festland am nächsten Tag sind wir dann die kurze Strecke zur Tawharanui- Halbinsel nach Norden gefahren. Hier haben wir schnell in ein großes Zimmer in einem Backpackers in der Nähe von Matakana am Anfang der Halbinsel eingecheckt und waren dann im Ort Pizza essen.

In der durch einen prädatorensicheren Zaun abgesperrten Spitze der Halbinsel war ich ja ganz am Anfang meiner Tour schon Mal. Ich hatte da nachts den Nordstreifenkiwi zwar gehört, aber nicht gesehen. Da wir hier nur 2 Nächte Zeit hätten, haben wir uns entschlossen, gleich am 1. Abend eine der organisierten Kiwitouren von Vanessa Ward mitzumachen. Das ist eine Frau, die auf der Farm an der Spitze der Halbinsel aufgewachsen ist, und sich da bestens auskennt. Sie ist zwar keine Birderin, aber Kiwi finden kann sie tatsächlich. Wir haben in der Nacht in nur 3 Stunden drei sehr gute und lange Beobachtungen der Art gehabt, die wie der auf Stewart Island vom Rotlicht der Taschenlampen praktisch nichts mitbekommen hat. Wie dort waren aber auch hier die Bedingungen für Fotos nicht ideal, auch weil die Kiwis hier zusätzlich im dichten Unterholz herumgewuselt sind.

Wir waren schon um 23 Uhr zurück in unserem Zimmer im Backpackers und haben uns noch ein Bier auf die dritte Kiwiart gegönnt.

Am nächsten Morgen waren wir dann noch einmal im Park um den Maori-Regenpfeiffer an den Stränden für Jochen zu suchen. Das Paar, was ich vor 5 Wochen hier gesehen hatte, lief auch sehr fotogen mit 3 Jungvögeln am Strand herum. Ein weiteres Paar wurde Grade von ein paar netten Ornis, die wir schon auf Tiritiri getroffen hatten, gefangen und farbberingt. Außerdem haben wir den kleinen Bronzekuckuck, den wir schon im Pureora Forrest nur gehört hatten, wieder in ein paar großen Nadelbäumen rufen gehört. Leider hat nur Jochen ihn rausfliegen sehen, weil ich grade auf der falschen Seite des Baumes stand. Blöd, das ist der letzte für mich noch mögliche Lifer auf der Tour.

Nachdem wir nachmittags schön auf dem Grill unseres Gastgebers gegrillt und am Pool gegessen hatten, waren wir abends nochmal im Park. Diesmal alleine und das hat mit den Kiwis auch sehr gut funktioniert. Diesmal haben wir einen von ein paar Leuten vor uns gefundenen Kiwi länger beobachtet und danach noch zwei weitere selber gefunden, klappt also auch ohne Guide. Die Viecher sind allerdings lange nicht so laut, wie immer beschrieben wird, wir haben die meisten visuel mit den Rotlichtlampen und nicht durch ihr Geraschel und Geschnüffel gefunden.

Immerhin hatten wir jetzt wirklich ein paar sehr schöne Beobachtungen von dieser für Neuseeland typischsten Vogelgruppe.

Tiritiri Matangi

Morgens sind wir nach großer Packaktion mit einer dichten Plastikbox voller Lebensmittel und unseren Rucksäcken deutlich zu früh am Hafen gewesen. Aber besser sicher, das Boot zur Insel fährt nur einmal am Tag. Tiritiri ist auch so eins der säugerfreien Inselrefugien, auf denen man die ganzen hochgefährdeten Vogelarten wieder angesiedelt hat, nachdem man Ratten, Katzen, Wiesel und Mäuse restlos ausgemerzt hatte. Auch der ursprüngliche Küstenwald, der vollkommen verschwunden war, wurde durch Pflanzprojekte und die Abwesenheit der Samenvernichter wieder hergestellt.

Früher war das hier lange eine von Farmern und dem Leuchtturmwärter besiedelte Insel.

Heute ist der Leuchtturm natürlich automatisch und im ehemaligen Leuchtturmwärterhaus wohnt jetzt die Chefin der Naturschutzwacht. Die Insel ist eine der 3 letzten Refugien der kleinsten Kiwiart, des Little Spotted Kiwi. Aber auch die eigentlich im Gebirge der Südinsel heimische Takahe, eine extrem fette, flugunfähige Ralle, haben sie hier angesiedelt, um eine Sicherheitspopulation zu haben. Das Viech ist wirklich ein Brummer und sieht aus wie ein Purpurhuhn auf Steroiden.

Wir sind in ein Vierbettzimmer im Bunkhouse, der einzigen Unterkunft auf der Insel, eingezogen und haben erstmal unsere Vorräte verstaut und Mittag gemacht.

Tiritiri ist wie Helgoland, zwischen Ankunft und Abfahrt der Fähre recht lebhaft mit Tagestouristen und Kindergruppen, nach Abfahrt der Fähren sehr ruhig. Jochen fühlt sich also nicht nur wegen des Leuchtturm wie zuhause.Die paar tagaktiven Arten, die uns noch fehlten hatten wir alle am ersten Nachmittag, wie auf Ulva Island im Süden sind die Vögel überhaupt nicht scheu, manchmal muss man fast aufpassen, nicht aus Versehen draufzutreten.Es sah schon so aus, als ob die drei Nächte hier deutlich zuviel wären, aber als wir dann abends versucht haben, den Kiwi zu finden, relativierte sich das recht schnell. Nach 3 h erfolgloser Suche haben wir todmüde abgebrochen, und waren natürlich froh, 2 weitere Nächte zur Verfügung zu haben. Nur der Maorikauz ist hier relativ häufig, den hat Jochen hier schön gelifert.

Auch sonst hatte niemand einen Kiwi gesehen, bis wir morgens mit einem der Freiwilligen gesprochen haben, der hier die brütenden Kolonien der Lummensturmvögel betreut. Der hatte mitten in der Nacht gleich 3 Kiwis an der Nordspitze der Insel gesehen. Am zweiten Tag haben wir die Fotomöglichkeiten hier ausgeschöpft, ich hatte eine kleine Süßwasserpfütze oberhalb des Strandes gefunden, wo viele Vögel in der Nachmittagshitze zum Baden hingekommen sind. Unter anderem der Stitchbird, ein Nektarfresser, der hier auch eine der letzten Sicherungspopulationen hat und auf dem Festland schon lange ausgestorben ist.

Aber auch der Rifleman, Neuseelands kleinster Vogel mit nur 8 cm Länge.

Wie alle selteneren Vögel hier individuel farbberingt. Aber ein paar Exoten gibt es auch, wie den hübschen Eastern Rosella, einen Sittich aus Australien, der hier ebenfalls schon lange eingebürgert ist, aber wohl nicht so viel Konkurrenz für die einheimischen Arten darstellt.

Nachmittags war ich dann sogar noch an einem sehr schönen Strand im angenehm warmen Meer baden, im Gegensatz zu Blumine Island konnte man es hier durchaus 20 min im Wasser aushalten. Schade, dass die Taucherbrille zuhause liegt.Nachts waren wir diesmal an der Nordspitze der Insel, und diesmal haben wir zwei Kiwis gesehen, allerdings beide nur recht kurz und ohne Chancen auf ein Foto. Aber immerhin selber gefunden. Danach gab es noch wesentlich länger eine nachtaktive Brückenechse, ein Überlebender aus dem Erdmittelalter, wo die Viecher schon mit den Sauriern zusammen gelebt haben. Auch diese Art extrem selten und bedroht und natürlich endemisch.

Gegen 00:30 haben wir uns dann noch unser letztes Bier geteilt, um die Kiwis zu feiern, bevor wir in unsere Kojen gefallen sind.

Pureora Forest

So, unser Wetterglück hält. Als wir am 8. unser neues Auto an der Fähre in Wellington im Süden der Nordinsel abgeholt haben, goß es wie aus Eimern. Während der Fahrt nach Turangi ca. 300 km nördlich hat es nur einmal kurz zu regnen aufgehört. Da waren wir grade an einer Stelle für den Black-fronted Dotterel, der Jochen noch fehlte. Wir haben ihn leider nicht gefunden, sind aber bei wieder beginnendem Regen auf dem Rückweg ordentlich nass geworden. Dann schüttete es den ganzen Rest der Fahrt so, dass die Scheibenwischer es fast nicht schafften. Dafür war das Wetter am nächsten Morgen wieder prima, und wir konnten am Ufer des großen Lake Taupo schön den Fernbird suchen und finden, und die australische Rohrdommel haben wir zumindest gehört. Am besten Platz für die Blue Duck, die wir ja schon auf der Südinsel gesehen hatten, haben wir dann mit geringer Mühe einen Einzelvogel und ein Paar mit einem kleinen Jungvogel gefunden, obwohl es an dem Fluß von Fliegenfischern wimmelte.Dann sind wir in ein winziges Kaff mitten im Nichts am Nordrand der Reste des früher großen Pureora-Waldes gefahren. Hier hatten wir für eine Nacht ein Zimmer in einer etwas heruntergekommen Herberge reserviert. Der Wald ist zwar am Nordrand ziemlich fragmentiert durch Kieferplantagen und Weiden. Aber die Reste der ursprünglichen Urwälder aus bis zu 50 m hohen Rimu-Bäumen und vielen anderen Arten mit einem dichten Unterholz aus Baumfarnen sind wirklich eindrucksvoll.Unsere beiden Zielarten hier waren die beiden Kuckucksarten, die wir aber beide nur gehört haben. Dafür schöne Ausblicke in die Mittelschicht des Waldes von einem 12 m hohen Holzturm und eine kurze, aber sehr schöne Beobachtung eines Maorifalken beim Starejagen.Am Morgen sind wir gleich nach Sonnenaufgang wieder im Wald gewesen, und haben es diesmal besser angestellt mit den Kuckucken. Nachdem wir wieder einen Long-tailed Cuckoo gehört haben sind wir ihm sofort in den hier relativ lichten Urwald hinterhergelaufen und haben die Klangattrappe erst angemacht, als wir fast direkt unter ihm waren. Das war ihm dann doch nicht recht und er hat sehr entrüstet gerufen und sich auch kurz aber sehr schön anschauen lassen. Das war die Art, die wir hier unbedingt sehen mussten, das hat also doch gut funktioniert. Der kleine Shining Bronze Cuckoo hat sich nicht mehr hören lassen, aber bei dem haben wir auch an anderen Stellen noch Chancen.Nachmittags sind wir dann nach Gulf Harbour gefahren, wo am nächsten Morgen unsere Fähre nach Tiritiri Matangi losfährt. Abends haben wir noch einen Großeinkauf für die nächsten 4 Tage gemacht, weil es auf der Insel keinen Laden gibt.

Fähre zur Nordinsel

Nachdem wir wegen dem furchtbaren Wetter an der Westküste und in den Bergen unsere Pläne vollständig umgeworfen haben, sind wir von den Schwarzen Stelzenläufern und Schiefschnäbeln im McKenzie Basin direkt an die Ostküste gefahren. Hier haben wir in einem netten Backpacker in Kaikoura ein Zimmer für 3 Nächte genommen, und die beiden noch anstehenden Bootstouren und auch unsere Fähre zur Nordinsel vorverlegt. Das klappt hier genauso wie die Suche nach Unterkünften sehr problemlos und kurzfristig mit dem Telefon.Überhaupt sind die Neuseeländer insgesamt mit die angehmsten und unkompliziertesten Leute, die man so haben kann.Nach einer gut durchgeschlafenen Nacht sind wir Donnerstag morgen um 6 mit einem kleinen Boot in die Bucht vor Kaikoura rausgefahren. Hier liegt ein Tiefseekanal direkt vor der Küste, was den Ort zu einem Zentrum des Whalewatching, aber auch des Albatrostourismus macht.Unsere Kapitänin hatte auch ein großes Netz voller Chum, also gefrorene Dorschlebern dabei, das sie nach 10 min ins Wasser hängte. Die Nördlichen Riesensturmvögel waren auch sofort zur Stelle und kurz danach kamen die Albatrosse.Zwar nicht so viele wie auf der Schiffstour vor den Chathams, aber dafür viel näher und besser zu fotografieren.Hier vorne ein junger Wanderalbatros, hinten rechts ein adulter nördlicher Königsalbatros und hinten rechts ein Salvinalbatros.Und mit den teilweise noch schneebedeckten Bergen im Hintergrund ein sehr ungewöhnlicher Anblick.Dazwischen auch noch ein paar Sturmtaucher, Sturmvögel und Delfine, insgesamt also ein sehr netter Ausflug, bei tollem Wetter. Nachmittags haben wir dann noch eine schöne 12 km Wanderung rund um die Halbinsel vor Kaikoura gemacht. Leider ohne die hier angeblich häufige Zaunammer zu sehen. Das ist der letzte europäische Neozoon, der auf der Tour noch fehlt. Dafür wie immer massig Goldammern, Grünfinken, Stieglitze und Amseln, nicht zu reden von Hunderten von Feldlerchen.Wenn die Feldlerche bei uns mal ausstirbt, weil die Franzosen sie alle auffressen, gibt es hier zumindest ein gutes Reservoir für eventuelle Wiederbesiedlungsprojekte.Am Freitag haben wir dann die Bootstour vom Hafen von Picton ausim Picton-Sund gemacht, und uns auf Blumine Island, einer der säugerfreien Inseln im Sund aussetzen lassen.Auf dem Weg hatten wir eine Gruppe jagender Delphine an einem großen Fischschwarm mit Australtölpeln und Flattersturm-tauchern.

Da wir morgens rausgefahren sind und erst von der Nachmittagstour wieder eingesammelt wurden, hatten wir ca. 5 h Zeit auf der Insel. Wir wollten sicher gehen, dass wir den hier in einer Zweitpopulation lebenden Malherbesittich, den ich am Arthurs Pass verpasst hatte, auch wirklich sehen. Mit der Stimme auf Band hat es tatsächlich nur 10 min gedauert, die ersten beiden Sittiche zu finden. Insgesamt haben wir 3 Paare gesehen, allerdings sind die ziemlich unauffällig in der Mittelschicht der Bäume, ohne Tonkonserve könnte man den auch gut verpassen. Ansonsten war es nett, als einzige Menschen auf der Insel zu sein. Ich war sogar kurz im Meer schwimmen, sehr schön aber doch recht kalt. Zeitlich waren wir dann tatsächlich so gut versorgt, dass es sogar noch zu einem Mittagsschläfchen am Strand gereicht hat, bevor wir wieder abgeholt wurden.Danach waren wir noch auf einer weiteren Vogelschutzinsel, allerdings nur 1 h und mit massig normalen Touris, so dass ausser mehreren South Island Robins und 2 Saddlebacks (siehe unten), die wir beide schon hatten, nichts zu sehen war.Immerhin eine Eidechse gab es noch, Reptilien sind hier erstaunlich selten.Gestern haben wir dann noch ein paar Feuchtgebiete zwischen Kaikoura und Picton angeschaut und am Lake Elterwater nicht nur den vor kurzem aus Australien eingewanderten Haarschopftaucher sondern auch endlich den endemischen Maoritaucher gesehen, für mich der 82. Lifer des Trips.Jetzt sind aber nur noch maximal 10 weitere drin, die 100 sind bei dem Trip also tatsächlich unrealistisch.Heute morgen waren wir noch kurz birden und sind dann zur Fähre in Picton gefahren. Momentan sind wir bei murkeligem Wetter mitten in der Cook-Straße. Die riesige Autofähre liegt trotz heftigem Wind so ruhig im Wasser, dass man nicht glauben würde, man wäre auf See, wenn man nicht aus dem Fenster schaut.